Psychotherapie in Köln
In meiner Praxis in Köln Dellbrück biete ich Einzeltherapie, Gruppentherapie sowie Gruppentherapie kombiniert mit Einzelsitzungen für gesetzlich und privat Versicherte an.
Für Selbstzahler:innen besteht die Option auf eine Fokussierte Psychotherapie - ein Format, das es erlaubt, in begrenzter Zeit mit besonderem Fokus an einem entscheidenden, psychotherapeutischen Thema zu arbeiten.
Ich arbeite als approbierte Psychologische Psychotherapeutin im tiefenpsychologischen Verfahren. Meine langjährige psychotherapeutische Erfahrung wird sinnvoll ergänzt durch meine Tätigkeit als zertifizierte Business Coach, denn auch berufliche Themen können zu psychischem Leiden führen.
Bei Interesse nimm gerne Kontakt zu mir auf. In einem Erstgespräch klären wir, ob ich dir ein passendes Angebot machen kann.
Testimonials
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"Ich habe bei Frau Laura Johanna Streck über mehrere Monate eine Akkut-Therapie gemacht: Frau Streck hat mich hierbei in einer sehr schwierigen und herausfordernden Lebensphase bestens begleitet. Die wöchentlichen Sitzungen gaben mir sowohl emotionalen Halt als auch sehr wichtige Tipps und kritische Feedbacks zu meinen Handlungsmustern. Was ich - neben ihren hervorragenden professioniellen Psycho-Therapie-Kenntnissen und Behandlung - an Frau Streck sehr schätze: Sie hat auf der einen Seite einen sehr entspannten und "alltags-freundlichen" Umgang: d.h. ich konnte Sitzungen auch mal spontan am Telefon / online machen. Dies ist besonders positiv zu erwähnen, weil es so Patienten*innen mit beruflicher und familiärer Belastung einfacher gemacht wird, eine Therapie und Behandlung kontinuierlich fortzuführen. (Viele Therapeuten*innen sind hier gar nicht kulant - aber) Frau Streck kommt einem da immer entgegen.
Auf der anderen Seite schätze ich ihre ehrliche, trockene und direkte Konfrontation mit auch teils unangenehmen Wahrheiten über einen selbst - sie erkennt Muster sehr schnell und hält einem auf die beste Weise einen wichtigen Spiegel vor - dies kombiniert sie aber mit einer sehr lustigen und humorvollen Art. Oft habe ich mit ihr zusammen auch bei schwierigen Themen und Problemen herzhaft gelacht! Frau Streck gab mir immer ein gutes Gefühl - Sie nimmt jedes Gesprächsthema sehr ernst und trotzdem kann man auch mal lachen.
Überdies hinaus, hat mich Frau Streck beim Übergang zu einer längerfristigen Therapie so lange begleitet bis ich sicher einen Platz hatte. Gerne hätte ich auch bei ihr eine längerfristige Therapie gemacht. Aufgrund von der örtlichen Distanz und Arbeitsplatz war es für mich aber sinnvoller einen längerfristigen Therapieplatz woanders anzunehmen.
Aus meiner Erfahrung gibt es nur wenige Therepeuten*innen, die auf der einen Seite ihr psycho-therapeutisches Handwerk so gut verstehen wie Laura Johanna Streck und auf der anderen Seite gleichzeitig so entspannt, humorvoll und alltagsfreundliche mit Patienten*innen umgehen wie sie es tut. Ich kann daher uneingeschränkt sagen, dass sie im besten Sinne voll und ganz an der individuell zugeschnittenen gesundheitlichen Verbesserung ihrer Patenten*innen interessiert ist. Ich kann sie als Therapeutin wärmstens empfehlen. "
(Persönliches Testimonial)
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“Seit 2022 war ich bei Frau Streck in Einzel- und später in Gruppentherapie, die ich stets als einen geschützten Raum wahrgenommen habe. Der Austausch und die guten, mitunter auch anstrengenden Gespräche halfen mir enorm zu reflektieren und neue Strategien zu entwickeln. Frau Laura Streck war immer professionell, hörte sehr gut zu und so half sie mir über schwere Zeiten hinweg und meine „Altlasten“ zu verarbeiten. Ich kann Frau Laura Streck uneingeschränkt weiterempfehlen. Vielen Dank!” (Bewertung auf jameda.de)
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“Frau Laura Streck hat mir in einer für mich persönlich sehr fordernden Situation sehr geholfen - sie hört zu, konfrontiert, gibt Denkanstöße, ist authentisch und unverblümt. Vielen Dank!”
(Bewertung auf jameda.de)
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“Ich habe mich bei Frau Streck sehr gut aufgehoben gefühlt. Die Einzel- und die Gruppentherapie waren eine wahnsinnig positive Erfahrung für mich und ich kann beide Therapieformen bei Ihr nur wärmstens weiterempfehlen. Frau Streck arbeitet sehr professionell und einfühlsam. Und wenn es der Moment erlaubt hat, wurde auch gerne mal gelacht, was ich immer als sehr angenehm und befreiend empfand. Danke für Alles liebe Frau Streck. Ganz liebe Grüße!”
(Bewertung auf google.de)
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“Die Zusammenarbeit mit Frau Streck war für mich sehr gut. Weil Sie einfühlsam ist, ein gutes Verständnis von Nähe und Distanz hat, in den wichtigen Situationen die richtigen Worte fand aber auch wusste wann Sie nichts sagen brauchte und mir meinen Freiraum gab. Mir hat es sehr geholfen ich kann Frau Streck nur weiterempfehlen ich danke Ihnen für alles, ich wünsche Ihnen alles Gute.”
(Bewertung auf google.de)
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“Ich bin ihr sehr dankbar. Eine sehr gute Therapeutin.”
(Bewertung auf google.de)
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“Sehr kompetent und verständnisvoll. Nach erster Eingewöhnung fühlte ich mich gut aufgehoben und verstanden. Würde jeder Zeit wieder ihre Hilfe in Anspruch nehmen.”
(Bewertung auf google.de)
Im tiefenpsychologischen Ansatz wird davon ausgegangen, dass psychische Symptome zwar großes Leid erzeugen, letztlich jedoch eine Art Vorhang bilden, hinter dem sich die eigentlichen Ursachen für die Erkrankung verbergen. Wir alle haben laut diesem Ansatz ein dynamisches Unbewusstes, voller abgewehrter Gefühle, Gedanken und Konflikte, die wir teils als bedrohlich erleben und die unser Handeln, unser bewusstes Denken und Fühlen nachhaltig prägen.
Die Tiefenpsychologie hat daher ganz eigene Sichtweisen auf die Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Erkrankungen. Dabei spielen psychologische Abwehrmechanismen eine wichtige Rolle:
Der tiefenpsychologische Ansatz
Psychische Erkrankungen
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Ängste sind aus tiefenpsychologischer Sicht wie Warnlampen der Seele: Sie signalisieren, dass ein unbewusster Konflikt durch einen aktuellen Auslöser an die Oberfläche drängt. Eine Spinnenphobie etwa kann symbolisch für eine unterdrückte Aggression stehen, eine soziale Angst für die Furcht vor Ablehnung, die in frühen Beziehungen geprägt wurde.
Indem wir die frühe Prägung ergründen, können wir besser verstehen, was in der Gegenwart auslösend wirksam ist. Vergangenes wird aufgearbeitet und es entsteht Raum für neue Handlungsoptionen. Deine Beziehung zu dir selbst wird mitfühlender, nachsichtiger.
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Burnout ist nicht nur ‘zu viel Stress’, sondern eine ernsthafte psychische Erkrankung, die einige Überschneidungen mit einer Depression aufweist. Das innere Gleichgewicht zwischen Leistung und Bedürfnissen ist beim Burnout seit langem gestört. Oft steckt dahinter eine unbewusste, in der Kindheit wurzelnde Überzeugung, nur durch Leistung die ersehnte Zuneigung und Anerkennung zu erhalten. Pausen und Krankheit werden als bedrohlich erlebt, da sie sich wie ein Versagen anfühlen. So kommt es trotz hoher Leistungsfähigkeit zu einer - sich oft über Jahre aufbauenden - massiven Überlastung mit ausgeprägten Erschöpfungszuständen, Gefühlen von Sinnlosigkeit, emotionaler Taubheit und Co
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Entscheidend für eine depressive Symptomatik ist oft ein ungesunder Umgang mit eigenen Aggressionen. Diese werden - statt sie sinnvoll da wo nötig zur persönlichen Abgrenzung zu nutzen - gegen das eigene Selbst gewendet. Dies geschieht aus einer in der Kindheit wurzelnden Angst, die Zuneigung einer für dich wichtigen Person zu verlieren. Der dynamische und gesunde Wechsel zwischen Nähe und Distanz in Beziehungen ist teils eingeschränkt, in Extremfällen überhaupt nicht möglich.
Auch eingefrorene Trauer zu unverarbeiteten Lebenserereignissen und Beziehungserfahrungen spielen eine wichtige Rolle. Nicht selten kommt es aus einer spezifischen Enttäuschuung heraus zu einem generellen Rückzug aus sozialen Kontakten, wodurch die Erkrankung sich verfestigt.
Für die Behandlung entscheidend ist, den verdrängten Gefühlen (Trauer, Wut, Enttäuschung, Neid, Ohnmacht) auf die Spur zu kommen. Gemeinsam können sie in der therapeutischen Beziehung ausgehalten und durchgearbeitet werden. Das ermöglicht ein Loslassen und schafft allmählich Raum für neue, freudvolle Gefühle sowie eine Gestaltung des Lebens nach den eigenen, persönlichen Wünschen und Bedürfnissen.
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Ein Trauma im Sinne einer Posttraumatischen Belastungsstörung entsteht in psychischen Extremsituationen, die Leib und Leben bedrohen. Gefühle werden abgespalten und bleiben unverarbeitet, um kurzfristig die Psyche zu schützen. Später können dann körperliche Symptome, Albträume oder plötzliche Überflutungen auftreten und eine Behandlung notwendig machen.
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Als Persönlichkeitsstörung werden Verhaltens- und strukturelle, charakterliche Muster beschrieben, die über einen langen Zeitraum wie festgefahren erscheinen und die Beziehung zu Mitmenschen erheblich erschweren. Austiefenpsychologischer Sicht stecken dahinter früher Verletzungen, z. B. des Selbstwerts oder der Bindungsfähigkeit. Die Störung wurde entwickelt, um eine als Kind unertrögliche Situation aushaltbar zu machen und die Beziehung zu wichtigen Bezugspersonen zu erhalten.
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Psychosomatische Erkrankungen drücken unbewusste Gefühle und Konflikte aus, die als bedrohlich erlebt werden und deshalb durch die Psyche vom Bewusstsein ferngehalten werden. Oft geht es um Gefühle oder Konflikte, die noch nicht in Worte fassbar, letztlich noch gar nicht fühlbar sind. Der Körper ist deshalb in diesen Fällen ein wichtiger Hinweisgeber, dass etwas gerade nicht passt oder nicht so läuft, wie du es dir eigentlich wünschst und brauchst.
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Schmerzen können unbewusste Konflikte geradezu einfrieren. So kann ein bestimmtes, schmerzendes Körperteil für ein unlösbares Problem stehen. Häufig geht es um unausgesprochene Trauer oder abgwehrte Wut.
Menschen mit Erfahrungen von Gewalt oder sexuellem Missbrauch in der Kindheit leiden oft an chronischen Schmerzen, nicht selten lange bevor sie sich an ihre Traumata bewusst erinnern können.
Psychosomatische Schmerzen dienen als Kennzeichnung eines psychischen Leidens. Und als Entlastung. So unvorstellbar es für Betroffene erscheinen mag: Die körperlichen Schmerzen sind da, weil sie leichter aushaltbar sind als das ihnen zugrundeliegenden psychische Leid.
Im schützenden Raum einer haltgebenden therapeutischen Beziehung können schwierige Gefühle und innere Konflikte schrittweise zugelassen, gemeinsam ausgehalten und durchgearbeitet werden. So verlieren die körperlichen Schmerzen ihr psychisches Fundament und bessern sich oder verschwinden sogar ganz.
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Sucht und Abhängigkeit in ihren vielfältigen Formen sind oft ein verzweifelter Versuch, in inneres Loch zu füllen - sei es durch Substanzen, übermäßiges Arbeiten, Computer- oder Pornokonsum. Dahinter stecken häufig frühkindliche emotionale Entbehrungen, die nicht konkret erinnerbar sind. Nahezu unerträgliche Gefühle von Scham und innerer Leere müssen durch das Suchtverhalten abgewehrt werden.
In der tiefenpsychologischen Behandlung besteht ein wichtiger erster Schritt darin, die Funktion der Sucht genau zu verstehen. Welches Gefühl wird mit ihrer Hilfe verborgen? In welchen schwierigen Situationen taucht sie scheinbar plötzlich auf?
Der Halt, der in der therapeutischen Beziehung gefunden wird, ermöglicht es, schmerzhafte Gefühle zuzulassen und durchzuarbeiten. Die Sucht verliert ihre selbstzerstörerische Macht über dich.
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Zwänge sind Versuche mittels magischen Denkens und Handelns - ein Verhalten, das wir als Kinder oft anwenden, um uns nicht hilfslos fühlen zu müssen - Kontrolle über unbewusste Ängste zu gewinnen. Meist stecken dahinter existentielle Unsicherheiten sowie unterdrückte Aggressionen.
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Psychologische Abwehrmechanismen
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Verdrängung im weiteren Sinne umfasst sämtliche nachfolgenden Abwehrmechanismen, denn sie alle dienen dem Zweck, als unerträglich empfundene Gedanken, Gefühle und innere Konflikte ins Unbewusste zu verbannen.
Verdrängung im engeren Sinne meint z. B. die Amnesie oder das ‘Übersehen’ bestimmter, eigentlich offensichtlicher Inhalte.
Wie alle übrigen Abwehrmechanismen dient sie dem Selbstschutz der Psyche, kann jedoch auf lange Sicht zu Symptomen von Krankheitswert oder wiederkehrenden, quälenden Beziehungskonflikten führen.
Der Zugang zu Verdrängtem gelingt über Spuren der Gegenwart (z. B. wiederkehrende Gefühlszustände, Träume, Konflikte mit Freunden oder Kollegen), die durch ein einfühlsames Gegenüber erspürt und gedeutet werden.
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Die Verschiebung beschreibt die Loslösung emotionaller Reaktionen von ihren ursprünglichen Inhalten und die Verknüpfung mit anderen, weniger wichtigen Situationen oder Gegenständen.
Ein klassisches Beispiel ist die Phobie, bei der die eigentliche Angst (z. B. vor eigenen Aggressionen oder libidinösen Wünschen) auf eine belanglose äußere Ursache verschoben wird (Spinne, geschlossene Räume, etc.)
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Bei der Projektion werden eigene Gefühle, Impulse, Tendenzen, die man sich nicht eingestehen kann oder will (z. B. eine empfundene Feindseligkeit, Neid oder auch gesellschaftlich sanktionierte homosexuelle Wünsche) unbewusst einem anderen zugeschrieben.
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Unerwünschte, unerlaubte oder angsterzeugende Impulse und Tendenzen werden durch Entwicklung entgegengesetzter Tendenzen und Haltungen dauerhaft und habituell abgeweht.
So können sich z. B. hinter einem beeindruckend gelebten Altruismus eine große Menge abgewehrter Hass und Neid verbergen. Der Altruismus entspricht in diesem Fall nicht den wahren persönlichen Zielen der Person und würde womöglich von ihr abfallen, wenn sie ihren Hass und Neid aufarbeitete.
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Die Rationalisierung beschreibt den Vorgang, dass für emotional begründete Verhaltensweisen im Nachhinein rationale Rechtfertigungen und Scheinmotive herbeigeredet werden. Aus Angst, sich mit der eigenen gefühlvollen Seite auseinander zu setzen, oft auch aus einem Unvermögen heraus, sich überhaupt als einen gefühlvollen Menschen wahrnehmen zu können.
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Triebhafte Energien wie sexuelle Bedürfnisse oder Aggressionen werden in sozial akzeptierte Bahnen gelenkt. So entstehen bedeutsame künstlerische Werke, berufliche und sportliche Höchstleistungen, etc.
Der Vorteil dieses sehr reifen Abwehrmechanismus besteht darin, dass er in der Form einer gelungenen Anpassung zugleich eine Abfuhr (der ‘Triebenergien’) und eine Befriedigung ermöglicht. Das Bedürfnis muss nicht aufgeschoben werden, sondern wird in abgewandelter Form gestillt.
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Für die meisten hier aufgezählten Abwehrmechanismen gilt, dass sie einen regressiven Vorgang miteinschließen, d. h. den Rückgriff auf in der persönlichen Entwicklung zurückliegende Formen, eigene Gefühle zu regulieren und die Psyche zu organisieren.
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Bei der Affektisolierung findet eine Abtrennung des Vorstellungsinhaltes, der bewusst bleibt, von dem dazugehörigen Affekt, der verdrängt wird, statt.
Ein Beispiel des Psychoanalytikers Stavros Mentzos: »Ein Patient auf der psychoanalytischen Couch hört plötzlich den Auspuffknall eines vorüberfahrenden Autos. Daraufhin phantasiert er, daß eine Kugel den Kopf des Analytikers getroffen habe! Er wundert sich erheblich darüber, wieso er auf einen solch absurden Gedanken komme, da er weder aggressive Gefühle dem Analytiker gegenüber, noch Angst um dessen Leben habe. Seine Phantasie scheint ihm völlig unerklärlich, weil er die dazugehörigen Gefühle isoliert und verdrängt.«
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Ein unerlaubter Impuls, der kurzzeitig bewusst wird, kann durch einen entgegengesetzten Gedanken oder durch einen ‘magischen’ symbolischen Akt wie ungeschehen gemacht werden.
Z. B. kann eine Person zu einem Menschen plötzlich besonders freundlich und zuvorkommend sein, nachdem ihr kurz zuvor kurzzeitig bewusst wurde, wie sehr ihr der andere auf die Nerven geht.
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Eigene Aggressionen, die ursprünglich nach außen gerichtet waren, werden gegen das Selbst gewendet.
Z. B. wird ein Kind auf Erfahrungen von Ablehnung und Entwertung durch einen Elternteil auch mit Aggressionen reagieren. Diese wehrt das Kind dann zu großen Teilen oder vollständig ab, um sich ein Mindestmaß an Zuneigung durch den Elternteil, auf den es emotional, aber auch existentiel angewiesen ist, zu sichern.